Herzlich Willkommen auf der Website des NaturZoo Rheine!

Hier erhalten Sie Informationen über den NaturZoo und für einen geplanten Zoobesuch.
 

„Tiere erleben, Natur begreifen“

Im NaturZoo erleben Sie die Tiere hautnah. Sie stehen mitten in den Lebensräumen der Tiere, z.B. im Storchenreservat mit über 60 Weißstörchen, von denen die meisten frei umher fliegen, oder in der Feuchtbiotopvoliere, in der Reiher, Ibisse und Löffler zwischen Sumpf pflanzen nach Nahrung suchen. In der Küstenvoliere durchwandern Sie die Welt der Watvögel, und gleich daneben werden Sie von einer Kolonie Webervögel umschwärmt. In weitläufigen Wiesengehegen springen Ihnen Kängurus, Lamas und Pampashasen über den Weg, und vor allem die jungen Zoobesucher können im Streichelzoo Freundschaft mit Ziegen und Schafen schließen.

Im ersten Affenwald Deutschlands begegnen Ihnen (fast) freilebende Berberaffen: Eine schönere Möglichkeit der Tierbeobachtung inmitten der Natur kann Ihnen kaum geboten werden – wenn Sie sich an die Hausordnung halten: Bitte füttern und necken Sie die Tiere nicht! Seit Sommer 2004 schwimmen unsere Seehunde in einem „Erlebnis-Bad“: Whirl-Pool, Tauchbecken, Sonneninsel und Sandstrand für die Robben – und für die Besucher Tribünen, von denen aus man die Dressurvorführungen auch bei großem Andrang sehen kann. Die Seehunde sieht man auch unter Wasser, genauso wie ihre Nachbarn die Pinguine. Einmalig in Deutschland: Die Seevogel-Voliere, in der einem Pinguine über den Weg laufen und Seeschwalben über die Köpfe fliegen. Diese Anlage erhielt im Jahr 2007 vom Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) die Auszeichnung „Bestes Tiergehege des Jahres“!

Ganz neu: Im Jahr 2006 erhielt die Flamingo-Kolonie ein neues Zuhause, und seit dem Frühjahr 2007 schwingen die Gibbons zwischen den Kletterbäumen auf einer Insel. Im NaturZoo Rheine leben rund 900 Tiere in 100 Arten. Affen und Vögel stellen einen Schwerpunkt im Tierbestand dar.Was es sonst noch gibt? Zebras und Zwergmäuse, Tiger und Trampeltiere, Schildkröten und Säbelschnäbler: Für jeden ist etwas dabei, für Groß und Klein, für Jung und Alt, für Tierkenner und Naturfreunde.

Immer mehr Tierarten sind durch den Menschen von der Ausrottung bedroht. Die Zoos stehen vor der Aufgabe, durch Erhaltungszuchtprogramme, Aufklärungsarbeit und Unterstützung von Naturschutzprojekten einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten. Der NaturZoo führt das Zuchtbuch und koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die seltenen Dscheladas oder Blutbrustpaviane, von denen hier die größte Zuchtgruppe in Menschenobhut lebt. An vielen weiteren Zuchtprogrammen für bedrohte Arten wie z.B. die Humboldt-Pinguine, die Waldrapp-Ibisse, Bartaffen, madagassische Halbaffen, Sumatra-Tiger und Bali-Stare arbeitet er mit.

Tiere entdecken, Natur erleben: Spielerisch lernt man im NaturZoo, was alles in der eigenen Heimat lebt und wie man es schützen muss, damit sich auch nachfolgende Generationen noch daran erfreuen können. Frösche und Molche sind vielerorts selten geworden, im NaturZoo haben sie am Froschteich ihr Zuhause. Und gleich nebenan staunt man über den Mikrokosmos in einem natürlichen Gewässer, der sich unter Lupen den jungen Naturforschern offenbart. Hier sind die Wasserflöhe die großen Stars!
Der Walderlebnispfad und die Hummelwiese sind nicht nur Lebensbereiche für einheimische Kleintiere, sondern mit einer Vielzahl von Lernspielen auch Schulen an der frischen Luft, in denen das Lernen richtig Spaß macht! Stichwort Lernen: Die beliebteste Schule im Kreis Steinfurt ist sicherlich die Zooschule, in der Pädagogen auf Voranmeldung hautnahen Biologie- und Naturkundeunterricht erteilen.

In unmittelbarer Nachbarschaft des NaturZoos ist die Saline Gottesgabe kulturhistorisches Zeugnis einer Zeit, als in Bentlage noch Salz gewonnen wurde. Ausgehend vom Info-Zentrum im Salinenpark kann man auf einer Salzroute alles Wissenswerte dazu erfahren.
Eine Kulturroute führt zum versteckt im Wald liegenden Kloster Bentlage, in dessen Museumsbereich eindrucksvoll die Kunst- und Kulturgeschichte Westfalens vom Mittelalter bis heute und die Historie des ehemaligen Kreuzherrenklosters dokumentiert wird. Hier ist auch der Sitz der europäischen Märchengesellschaft. Eine Naturroute erschließt den Bentlager Wald bis zur Ems, und natürlich ist auch der NaturZoo auf dieser Tour eine Station!
 

Unsere Öffnungszeiten

Der Zoo ist ganzjährig täglich ab 9.00 Uhr geöffnet,
im Sommer: bis 18.00 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen bis 19.00 Uhr
im Winter: bis zum Einbruch der Dämmerung.

 

Eintrittspreise 2007

Einzelkarten
Erwachsene ab 18 Jahre: 6,00 €
Kinder u. Schüler von 3 bis 17 Jahren: 2,50 €
Kinder unter 3 Jahren: frei
Ermäßigt (Behinderte, Schüler ab18 Jahre, Studenten, Azubis, Grundwehrdienstleistende, Zivis): 5,50 €

Familientageskarte
(Eltern mit ihren Kindern bis 17 Jahre): 18,00 €

Gruppenkarten
(geschlossene Gesellschaften ab 15 Personen)
Erwachsene: 5,50 €
Kinder u. Schüler von 3 bis 17 Jahren: 2,20 €
Ermäßigt (Behinderte, Schüler ab 18 Jahre, Studenten, Azubis, Grundwehrdienstleistende, Zivis): 5,00 €


Jahreskarten

Familie
(2 namentlich aufgeführte Erwachsene und dazugehörige Kinder bis 17 Jahre;
Karte ist nicht übertragbar; nur gültig in Verbindung mit einem Ausweisdokument): 60,00 €

Einzelpersonen
(nur gültig in Verbindung mit einem Ausweisdokument): 35,00 €

 

Mehr für Ihr Geld

365 Tage NaturZoo
Wenn Sie wissen, dass Sie den NaturZoo öfter besuchen wollen, dann lohnt sich eine Jahreskarte. Mit dieser dürfen zwei namentlich aufgeführte Erwachsene und die dazugehörigen Kinder von Januar bis Dezember jeden Tag in den Zoo. Mit der Jahreskarte erhalten Sie außerdem in 10 andere Zoos in Nordrhein-Westfalen* reduzierten Eintritt. Die Karte ist nicht übertragbar! Bitte bringen Sie deshalb bei jedem Besuch ein Ausweisdokument mit.

 

Unser Service für Sie

Alle Parkplätze kostenlos!
Rollstühle für Gehbehinderte können am Eingang kostenlos ausgeliehen werden. Das Befahren des Zoogeländes mit Skateboards, Inline-Skates, Rollern, Fahrrädern und Laufrädern ist nicht gestattet.

 

Zoo-Restaurant

Zentral im Zoo befindet sich das große Zoo-Restaurant. Es bietet Platz für bis zu 180 Gäste.
Im Sommer lädt eine große Außenterrasse inmitten einer bunten Blumenpracht und mit Blick auf die Zebras zum Verweilen ein. Am Selbstbedienungs-Büffet erhalten Sie eine reiche Auswahl an größeren und kleineren kalten und warmen Speisen, hausgebackenen Kuchen und Kaffee-Spezialitäten, Eisbechern und Süßwaren. Die drei hellen Gasträume können auch für geschlossene Gesellschaften reserviert werden. Auf Wunsch ist hier auch Bedienung möglich. Für Reservierungen und Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an das Zoo-Restaurant. Telefon 05971 / 15366
Mehr Informationen unter www.zoorestaurant-rheine.de

 

Gruppenführungen

Gruppen (bis 30 Personen) können Zooführungen buchen. Die fachkundig geleiteten Rundgänge, die auf Wunsch auch zu bestimmten Themen durchgeführt werden und wenn möglich einen Blick hinter die Kulissen bieten, dauern etwa 1,5 Stunden und kosten 25 EUR zusätzlich zum Gruppeneintrittspreis. Vorherige Terminabsprachen sind notwendig: Telefon 05971 / 161480
Eine Spezial-Führung bieten wir auch für Menschen mit Sehbehinderung an. In unserem Veranstaltungsprogramm bieten wir auch eine Reihe von Führungen an. Nähere Informationen finden Sie dazu unter Veranstaltungen.

 

Info-Fütterungen

An Sonn- und Feiertagen von Mitte März bis Mitte Oktober sowie täglich in den Sommerferien erhalten Sie zu den Fütterungen bei verschiedenen Tieren (u.a. bei Nasenbären, Präriehunden, Dscheladas und im Affenwald) Erläuterungen von Zoomitarbeitern. Wir füttern Sie also mit Informationen über unsere Tiere, ihre Pflege und ihre individuellen Besonderheiten. Das Tagesprogramm wird am Zooeingang bekannt gegeben.

 

Fütterungen

Alle unsere Tiere erhalten ihr Futter in mehreren Portionen über den Tag verteilt. Täglich feste Fütterungszeiten gibt es bei den Störchen um 9.30 Uhr und 15.30 Uhr und bei den Seehunden um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr. Die Seehunde werden im Rahmen einer kommentierten Dressurvorführung gefüttert. Wir behalten uns aber vor, dass bei wichtigen Anlässen (Krankheit oder Geburt eines Tieres) diese Präsentation kurzfristig ausfallen kann.