Im NaturZoo erleben Sie die Tiere hautnah. Sie stehen mitten in den Lebensräumen der Tiere, z.B. im Storchenreservat mit 100 Weißstörchen, von denen die meisten frei umherfliegen. Oder in der Feuchtbiotop-Voliere, in der Reiher, Ibisse und Löffler zwischen Sumpfpflanzen nach Nahrung suchen. In der Küstenvoliere durchwandern Sie die Welt der Watvögel, und gleich daneben werden Sie von einer Kolonie Webervögel umschwärmt. In weitläufigen Wiesengehegen springen Ihnen Kängurus, Lamas und Pampashasen über den Weg, und vor allem die jungen Zoobesucher können im Streichelzoo Freundschaft mit Ziegen und Schafen schließen.

Im ersten Affenwald Deutschlands begegnen
Ihnen (fast) freilebende Berberaffen: Eine
schönere Möglichkeit der Tierbeobachtung in-

mitten der Natur kann Ihnen kaum geboten werden – wenn Sie sich an die Haus-
ordnung halten: Bitte füttern und necken Sie die Tiere nicht!

 




Im NaturZoo Rheine leben rund 1000 Tiere in 100 Arten. Ameisen und Zebras, Tiger und Trampeltiere, Schildkröten und Säbelschnäbler: Für jeden ist etwas dabei, für Groß und Klein, für Jung und Alt, für Tierkenner und Naturfreunde.


Im Jahr 2004 wurden die Seehund-Anlage mit Unterwassereinblick und eine in Deutschland einmalige Seevogel-Voliere eröffnet. Hier laufen einem die Pinguine über den Weg, und Seeschwalben fliegen über die Köpfe.

Ein besonderes Schmuckstück ist die Flamingo-Anlage, die seit 2006 neues Zuhause für die große Kolonie dieser attraktiven „Flammenvögel“ ist. Seit 2007 hangeln Gibbons in den Baumkronen auf einer Insel. Dabei kann man die kleinen Menschenaffen auch von einem Hochstand aus beobachten.

Im Jahr 2009 wurde eine 3000 m² große Bären-Anlage eröffnet. Hier leben die einzigartigen Lippenbären in Wohngemeinschaft mit Goldschakalen. In deren Nachbarschaft kann man in einem Insektarium unter anderem Weberameisen beobachten. Das Storchenreservat wurde 2010 gänzlich umgestaltet. In einer neuen begehbaren Großvoliere begegnet man jetzt auch den „unbekannten Verwandten“ der Weißstörche, den einheimischen Schwarzstörchen.


 

Immer mehr Tierarten sind durch den Menschen von der Ausrottung bedroht. Die Zoos stehen vor der Aufgabe, durch Erhaltungszuchtprogramme, Aufklärungsarbeit und Unterstützung von Naturschutzprojekten einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten. Der NaturZoo führt das Zuchtbuch und koordiniert das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die seltenen Blutbrustpaviane, von denen hier die größte Zuchtgruppe in Menschenobhut lebt.
 

 
 

An vielen weiteren Zuchtprogrammen für bedrohte Arten wie z.B. die Humboldt-Pinguine, die Waldrapp-Ibisse, Bartaffen, Sumatra-Tiger und Bali-Stare arbeitet der NaturZoo mit. Darüber hinaus unterstützt er finanziell Schutzprojekte für madagassische Halbaffen, indische Lippenbären und Sumatra-Tiger in den Ursprungsländern.  
 

 

Spielerisch lernt man im NaturZoo, was alles in der eigenen Heimat lebt und wie man es schützen muß, damit sich auch nachfolgende Generationen noch daran erfreuen können. Frösche und Molche kann man am Froschteich entdecken, und gleich nebenan staunt man über den Mikrokosmos in einem natürlichen Gewässer, der sich unter Lupen den jungen Naturforschern offenbart. Hier sind die Wasserflöhe die großen Stars!

Der Walderlebnispfad, die Hummelwiese und der Beeren-Weg sind nicht nur Lebensbereiche für einheimische Kleintiere, sondern mit einer Vielzahl von Lernspielen auch
 

Schulen an der frischen Luft, in denen das Lernen richtig Spaß macht!

Stichwort Lernen: Für Schulklassen erteilen Zoopädagogen Biologie-Unterricht auf Voranmeldung vor Ort. Und jedermann kann sonntags bei den „Info-Fütterungen“ Wissenswertes und Aktuelles über die Zootiere erfahren.  
 

In Kloster Bentlage dokumentiert das Museum die Kunst- und Kulturgeschichte Westfalens. Das ehemalige Kreuzherrenkloster ist auch Veranstaltungsort von Ausstellungen und Konzerten. Die benachbarte Saline Gottesgabe ist kulturhistorisches Zeugnis einer Zeit, als in Bentlage noch Salz gewonnen wurde. Der umgebende Salinenpark ist Ausgangspunkt für Rundgänge auf einer Natur- und einer Kulturroute durch den Erholungsraum Bentlage.
 

Und...
...natürlich gibt es im NaturZoo auch einen großen Spielplatz, Picknickplätze, Imbiss-Kioske und das Zoo-Restaurant (Tel.: 05971 15366). Hunde dürfen an der kurzen Leine mitgeführt werden.