Besucherrekord

350.743 – so viele Besucher haben im Jahr 2019 den Eingang des NaturZoos Rheine passiert. Und das bedeutet einen Ausnahmerekord für eine Jahresbesucherzahl in der 82-jährigen Geschichte des NaturZoos.

Obwohl die generelle Besucherentwicklung in den vergangenen 10 Jahren eine steigende ist, muss die Steigerung um 16,7 % gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2018, in dem erstmals die Marke von 300.000 überschritten wurde, als außergewöhnlich hoch angesehen werden.
So hinterfragt man natürlich auch die möglichen Gründe für diesen beträchtlichen Besucherzuwachs, der wohl überdurchschnittlich im Vergleich zu den allgemeinen positiven Entwicklungen im Interesse an Zoologischen Gärten ist.

Einer der wichtigsten Faktoren ist natürlich das Wetter, und das war in 2019 zoofreundlich mit schönen Sonntagen im Frühjahr. Aber auch das sehr heiße Sommerwetter schreckte die Besucher genauso wenig ab wie die trüben Dezember-Tage.
Die im Vergleich zu den benachbarten Zoos günstigsten Eintrittspreise werden von vielen Besuchern positiv hervorgehoben, genauso wie die Zooentwicklung generell anerkennend gelobt wird.
Den „Kick“ für den hohen Anstieg der Besucherzahlen haben aber bestimmt die drei jungen Tiger gegeben: Sie erreichten größte Popularität, und das Interesse an Ihrer Entwicklung hielt das gesamte Jahr über an.

Zoodirektor Achim Johann betont, dass das Jahresergebnis ein Verdienst aller Angestellten des NaturZoos ist: Von der Tierpflege über die Parkpflege bis zu den Serviceleistungen am Eingang und im ZooBistro haben sich alle MitarbeiterInnen engagiert in ihren Arbeitsfeldern für ein „sehr gutes Ganzes“ eingesetzt.
„Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Ergebnis alleine durch unsere Kernkompetenzen erreicht haben“ freut sich der Zoodirektor. So seien die Besucher eben „wegen des Zoos und der Tiere“ gekommen und nicht wegen themenfremder Events oder auch Rabattaktionen.

Bleibt zu hoffen, dass sich der positive Trend auch in diesem Jahr fortsetzt. Aber – auf das Wetter hat man keinen unmittelbaren Einfluss, und die jungen Tiger sind nun auch schon recht groß…

Zurück