Wir helfen! – Mit Ihnen!

Zoologische Gärten arbeiten regional und international zusammen, um im Rahmen von Zuchtprogrammen einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten.

Der NaturZoo ist an 19 Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEPs und ESBs) – u.a. für Bartaffen, Varis, Tiger, Waldrappen, Bali-Stare - beteiligt.

Er ist selbst verantwortlich für das EEP für die Dscheladas. Für diese Art führt er auch das Internationale Zuchtbuch, in dem die Daten aller in Menschenobhut gehaltenen Blutbrustpaviane erfasst sind.

Die Anstrengungen der Zoos im Rahmen von Zuchtprogrammen können nur effektiv sein, wenn es gelingt, die Naturräume der Tiere zu erhalten und Ursachen für ihre Bedrohung abzustellen. Der NaturZoo unterstützt finanziell – sowohl aus seinem Budget, als auch durch die Spenden von Zoobesuchern – folgende Arten- und Naturschutz-Initiativen und –Organisationen:

AEECL (Association Européenne pour l`Etude et la Conservation des Lémuriens)

AEECL ist ein Zusammenschluss europäischer Zoos und Institute, durch deren Initative und Finanzierung ein Naturschutzgebiet auf Madagaskar eingerichtet wurde und weiterhin unterhalten wird.

Hier geht es zur Website von AEECL:
www.aeecl.org

21st Century Tiger

"21st Century Tiger" arbeitet erfolgreich für den Schutz der Tiger in Russland, Indien und auf Sumatra. Der NaturZoo unterstützt seit vielen Jahren verschiedene Projekte, wie z.B. Ausbildung und Ausrüstung von Park-Rangern, die die Reservate kontrollieren.

Zur Website von 21st Century Tiger:
www.21stcenturytiger.org

BMAC - Barbary Macaque Awareness & Conservation

Die Berberaffen - im NaturZoo bestens aus dem Affenwals bekannt! - sind in ihrer ursprünglichen Heimat, dem Atlasgebirge in Marokko und Algerien hochgradig im Bestand bedroht. Die Gründe dafür sind neben der Lebensraumzerstörung durch Abholzung auch Bejagung und Fang für den Handel an Touristen.BMAC ist eine Organisation, die sich um den Schutz der Berberaffen vor allem durch Aufklärung der Bevölkerung und eine Bekämpfung des illegalen Handels mit den Tieren bemüht.

Hier gibt es mehr Informationen:
www.barbarymacaque.org

Helpsimus

Der Große Bambuslemur (Prolemur simus) stand bis vor kurzem auf der Liste der 25 unmittelbar von der Ausrottung bedrohten Primaten-Arten. Dank intensiver Schutzbemühungen - die meisten davon mit finanziellen Beiträgen verschiedener Zoologischer - durfte diese auf Bambus-Nahrung spezialisierte Halbaffenart von der Liste genommen werden. Aber nach wie vor gilt sie als "kritisch bedroht" - mit nur etwa 600 Tieren, die noch auf Madagaskar leben.Wir unterstützen finanziell Projekte, die direkt oder indirekt dem Schutz des Großen Bambuslemuren und anderer Arten im  gleichen Verbreitungsgebiet dienen.

Mehr Informationen findet man hier:
www.helpsimus.org

Sifaka Conservation

Ein neues und schon sehr erfolgreiches Artenschutzprogramm gilt den Kronensifakas, eine Lemuren-Art, auf Madagaskar. Im Rahmen eine "Metapopulation-Projektes" werden Sifakas zwischen Freilandpopulationen und den Zoobeständen ausgetauscht. So wird eine höhere genetische Variabilität der jeweils kleinen Populationen erreicht.Mit der Unterstützung des NaturZoos werden u.a. Tierpfleger in den Quarantäne- und Zuchtstationen auf Madagaskar bezahlt.

Mehr Informationen findet man hier
www.sifaka-conservation.org

Little Fireface Project

Viele hoch bedrohte und schutzbedürftige Tiere sind kaum aus Zoos bekannt, wie zum Beispiel die nachtaktiven Lori-Halbaffen aus Süd- und Südostasien. Little Fireface Project arbeitet in der Freilandforschung und zum Schutz von Plumploris auf Java. Dabei wird die Bevölkerung in Studienprojekte eingebunden, Aufklärungsarbeit zum Schutz von Lebensräumen betrieben und Kampagnen gegen den grausamen Handel mit Plumploris initiiert.
Der NaturZoo unterstützt die Aktivitäten von „Little Fireface Project“ finanziell.

„…Thank you so much again for the € 800 - this helps more than you would know as it is essentially a salary for five-six months for one of my trackers so it means a LOT especially when it is becoming so hard and competitive to get funding!”
Prof Anna Nekaris                                                                                                                  
Director Little Fireface Project
Dezember 2016

Mehr Informationen gibt es hier:
Nocturama - little-fireface-project
Facebook – Little Fireface Project