Geboren und geschlüpft

Oktober 2017
5 Zwergotter

Dezember 2017
1 Dschelada

März 2018
1 Trampeltier
3 Mähnenschafe

April 2018
8 Zwergziegen
3 Sitatunga-Antilopen
3 Dscheladas
3 Kuba-Baumratten
4 Humboldt-Pinguine
4 Bennett-Kängurus

Mai 2018
3 Textor-Weber
15 Säbelschnäbler
1 Kronenmaki
14 Präriehunde
1 Sitatunga-Antilope

 

 

 

 

Neu eingetroffen

2017
1 Klaas Vogelspinne (privat)
1 Bali-Star (Zoo Köln)
4 Zwergotter (Zoo Karlsruhe, Biotropica Rouen)
2 Uhus (Zoo Magdeburg)
1 Schwarzstorch (Vogelpark Marlow)
2 Schneeeulen (Opel-Zoo Kronberg)
1 Liszt-Äffchen (Zoo Besancon)

Prinz oder Prinzessin? – Kronenmaki geboren!

Am 7. Mai wurde im Lemuren-Wald ein Kronenmaki geboren.
Eine Woche lang wurden Mutter und ihr Kind separat gehalten um notwendige Ruhe zu gewährleisten. Danach gelang die Familienzusammenführung mit dem Vater und kurz darauf auch mit den Kattas und Rotbauchmakis in der Lemuren-WG. Seither hat man die Gelegenheit, das Junge zu sehen – wenn man es denn entdeckt.
Junge Kronenmakis wiegen bei der Geburt etwa 60 Gramm und klammern sich am Bauch der Mutterhängend in deren Fell fest. So sind sie tatsächlich nicht so einfach zu sehen, zumal ihr dünnes Fell gleich dem der Mutter gefärbt ist.
Es wird auch noch rund drei weitere Wochen dauern, bis der junge Maki sich von der Mutter löst und kletternd und laufend die Welt erkundet.

Kronenmakis werden auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten in der zweithöchsten Kategorie geführt. In ihrer ursprünglichen Heimat Madagaskar sind sie durch Lebensraumzerstörung und auch direkte Bejagung hochgradig gefährdet.
In Europäischen Zoologischen Gärten – davon in Deutschland in nur 5 Zoos - werden rund 80 Kronenmakis gehalten und im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gemanagt.
Dieses führte auch die Elterntiere in Rheine aus der Nachzucht zweier französischer Zoos zusammen. Sie erhielten – entsprechend ihres auf der Kopfzeichnung beruhenden Artnamens - die Namen „King“ und „Queen“. Ob ihr Nachwuchs ein Prinz oder eine Prinzessin ist, steht derweil noch nicht fest!

28.5.2019

Aufgetaucht aus dem Untergrund – Nachwuchs bei den Präriehunden

Alle Jahre wieder – wartet man im NaturZoo Rheine auf das Auftauchen der jungen Präriehunde. In diesem Jahr erschienen die ersten am 16. Mai an der Erdoberfläche. Bis dahin wuchsen sie – bis zu nun immerhin etwas mehr als Mäusegröße – in den Erdbauten heran.
Zwei bis acht Junge kann ein Weibchen in einer Kammer in etwa zwei Meter zur Welt bringen. Erst weitgehend hilflos entwickeln sich die mit den Hörnchen verwandten Nagetiere dann binnen drei Wochen soweit, dass sie herauf klettern ans Tageslicht.
Da treffen sie dann auf Gleichaltrige: Die Geburten sind bei Präriehunden saisonal festgelegt und dabei offensichtlich auch noch stark synchronisiert. Mit ihnen bilden sie Gruppen, die spielen, toben und raufen: Die „Gangs aus dem Untergrund“!
Der Kindergarten der Präriehunde zählt derzeit 14 Junge. Ungefähr… Die Zoobesucher dürfen gerne mithelfen beim Zählen. Maßgebend ist die höchste Zahl der gleichzeitig zu sehenden Jungtiere.


28.5.2018

Das erste Jungtier in diesem Jahr ist das größte

Meteorologisch war der Frühling da, tatsächlich war es noch eiskalt, als am 3. März ein Kamel-Fohlen als erstes Jungtier des Jahres geboren wurde. Und ein größeres Jungtier kann man im Laufe des Jahres auch kaum erwarten: die Trampeltiere sind die größten Bewohner des NaturZoos, und entsprechend stattlich ist auch ihr Nachwuchs.

Die große kleine Stute löste offensichtlich bei Mutter „Marilyn“ auch allergrößte Muttergefühle aus. Marilyn musste öfter überredet werden, ihren Mutterpflichten nachzukommen, aber nicht dieses Mal: Von Anfang an kümmert sie sich vorbildlich um ihren Nachwuchs, der nach den ersten Tagen im Stall nun auch Bekanntschaft mit Vater Rashid und Tante Shana gemacht hat.

Die Tierpfleger haben dem Fohlen den Namen „Nara“ gegeben, und wenn alles weiterhin so gut läuft, wie der Start ins Leben begonnen hat, wird man diesen Namen noch lange im NaturZoo kennen: Mit Nara soll eine neue Generation im Kamel-Gehege begründet werden, denn ihre Eltern zählen nicht mehr zu den Jüngsten. Bis dahin vergeht aber noch etwas Zeit, denn die Jugend der Trampeltiere dauert mindestens zwei Jahre an – bis auch die Kleine richtig groß ist.

6.3.2018

Nicht drei, nicht vier, sondern fünf – Geheimnis um junge Otter gelüftet

Pünktlich zur anstehenden Tierinventur haben die Zwergotter das Geheimnis um die tatsächliche Anzahl ihrer Jungen gelüftet. Nicht drei, nicht vier, sondern fünf Jungtier sind es, die seit den Weihnachtstagen außerhalb der Wurfkiste unterwegs sind.

Der Nachwuchs hatte sich am 31. Oktober eingestellt. Junge Otter werden nur wenig entwickelt als „Nesthocker“ geboren und sowohl von Mutter, als auch vom Vater und den älteren Geschwistern in einem Bau – im Zoo in einer Wurfkiste – versorgt. Um die Tiere nicht zu stören, wurde erst nach Wochen erstmals eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein „Kuschel-Klumpen“ junger Otter gesehen, aber es war nicht möglich, die genaue Anzahl festzustellen. Auch bei gelegentlichen weiteren Kontrollen wurde man nicht viel schlauer, eher verunsicherter, wieviele Junge da über- und aneinander geschmiegt ruhten.
Seit den Weihnachtstagen machen sich die Mini-Otter aber jetzt auf, ihr Zuhause außerhalb der Kiste zu erkunden, und nun steht fest, dass Mutter und Vater, bzw. Väter – zwei Brüder teilen sich die otterlichen Vaterpflichten – für fünf Kinder zu sorgen haben.

Dieses „Sorgen“ ist wirklich ein harter Job. Die außerordentlich selbstbewussten Knirpse wuseln im gesamten Raum herum, fallen auch einmal ins Planschbecken oder in den Wassernapf und machen sich an allem zu schaffen, was vor ihr Schnäuzchen kommt. Die Eltern bemühen sich fast überfürsorglich und schleppen ihren Nachwuchs immer wieder zurück in die Kiste, wo sie aber nie lange verweilen.
Auch für das Futter – Fisch, Krebse und Eintagsküken – interessieren sich die Kleinen, und nun wird auch deutlich, dass sie zwar super-niedlich aussehen, aber eben doch richtige Raubtiere sind – und übrigens auch so „duften“.

Die jungen Zwergotter können also jetzt im Innenraum ihrer Anlage beobachtet werden – wenn sie nicht gerade von ihren Eltern in die Kiste geschleppt wurden.

Pressemitteilung vom 1.1.2018

Drei, vier oder fünf? – Otter-Nachwuchs im NaturZoo

Seit ihrer Ankunft im Sommer sind die Zwergotter Lieblinge der Besucher des NaturZoo Rheine. Und nun hat sich bei ihnen auch schon Nachwuchs eingestellt.

Der Leibesumfang des Weibchens hatte das „freudige Ereignis“ angekündigt. Die Geburt hat dann am 31. Oktobers stattgefunden, wie kräftige Stimmen aus der Wurfkiste verkündeten. Das Weibchen erschien einige Tage gar nicht aus der Wochenstube, wurde aber dort bestens versorgt – von gleich zwei Männern: Ein Brüderduo sieht sich in der Vaterrolle, und beide umsorgen das Weibchen, bewachen die Jungen und reinigen deren „Bett“.

Um Störungen zu vermeiden und die Aufzucht nicht zu gefährden, wurde jegliche Kontrolle seitens der TierpflegerInnen unterlassen, und so blieb es lange ungewiss, wieviel Junge heranwachsen. Erst als das Eltern-Trio wieder gemeinsam kurzzeitig den Innenraum verließ, um im Außengehege frische Luft zu schnappen, gelang ein Blick in die Kiste. Drei Junge! Bei einer weiteren Kontrolle ein paar Tage später wurden dann vier Junge gezählt, die eng aneinander gedrückt und über- und untereinander liegend in einem behaglichen Nest schliefen. Und dann dachte man es wären fünf, was aber doch wieder revidiert werden musste. Oder doch nicht?
Wahrscheinlich wird man erst um Weihnachten rum genau wissen, wieviele Otter-Jungen es denn nun tatsächlich sind, denn zu dieser Zeit sollten sie die ersten Ausflüge aus dem „Bau“ unternehmen.

Junge Zwergotter werden nach etwa zweimonatiger Tragzeit nur schwach entwickelt geboren und entsprechend lange von der Mutter, Vater und auch älteren Geschwistern versorgt. Überhaupt ist diese kleinste Art der Otter-Sippe auch eine der sozialsten, und Familientrupps können bis zu einem Dutzend Tiere umfassen.
Von daher darf man sich freuen, dass im nächsten Jahr ein ganzer Otter-Trupp die neue Anlage beleben wird. – Ein Trupp von sechs oder sieben – oder doch acht Tieren?

Pressemitteilung vom 29.11.2017

Otter erobern ihr neues Zuhause

Nach einer Woche Eingewöhnung in den Innenräumen durften die Zwergotter am 3. August erstmals das Außengehege erkunden.
Die 220 m² große Anlage - entstanden an der Stelle der alten Käfige für die Lemuren - bietet den Ottern einen mit Teichen, Bachlauf, Höhlen und "viel Landschaft" abwechslungsreichen Zoo-Lebensraum. Die Tiere dürfen auch nach Belieben die Innenräume aufsuchen, wo sich die Schlafkisten und die "Toilette" befinden.

Erst vorsichtig, dann aber doch immer neugieriger und forscher haben die Zwergotter ihr Zuhause erkundet, das ihnen hoffentlich gefällt. Und den Zoobesuchern auch.

4.8.2017

(Fast) wie neu!

Die Außen-Anlagen der Dscheladas wurden in den Wintermonaten umgestaltet. Felsaufbauten sorgen für mehr Klettermöglichkeiten und Sichtschutz für die Tiere. Die Terrassen und Plateaus wirken einer Erosion entgegen. Der gewachsene Bestand an Blutbrustpavianen hatte dazu geführt, dass die Gehege überbeansprucht waren: Die Sanierung war also notwendig zur Haltungsverbesserung und auch zum gefälligeren Anblick für die Besucher.

März 2017

Viel Spiel-Spaß garantiert!

Aufgeräumt, erweitert, verschönert: Auf dem großen Spielplatz hat sich viel getan! Eine neue Spiellandschaft wurde aufgebaut, es gibt komfortablere Ruhe- und Aufenthaltsbereiche für die Erwachsenen, und in einem neuen Picknick-Haus findet auch eine große Personengruppe Platz.

März 2017

NaturZoo-Malbuch

Es ist etwas Besonderes, das Malbuch aus dem NaturZoo bzw. über den NaturZoo. Der renommierte Künstler Bernd Pöppelmann, der seinen Arbeitsschwerpunkt auf die Darstellung von Tieren und Naturräumen gelegt hat, hat seine Idee von thematisierten Malbüchern, die viel mehr als das sind, realisiert. Nach „Vögel an der Küste“ und „Tiere im Venn“ heißt sein neuestes Werk: „Tiere im NaturZoo Rheine“.

Alle „Vorbilder“ stammen von Bernd Pöppelmann. Anhand derer kann man selbst aktiv werden und die Umrisszeichnungen ausmalen. Es gibt auch Anleitungen zum Zeichnen und Malen, und kurze Texte, verfasst von Zoodirektor Achim Johann, informieren über die dargestellten Tiere oder geben Tipps zur Beobachtung und genauen Betrachtung.
Die Tiere – sind ausschließlich solche, die im NaturZoo leben. Vom Tiger bis zum Waldrapp, von der Libelle bis zum Dschelada.

Das Buch möchte viel – und es kann viel. Es ist Malbuch und ein Anleitungsbuch zum Zeichnen und Malen. Es informiert über die Tiere und erfreut beim Betrachten der schönen Werke von Bernd Pöppelmann. Und schließlich ist es ein besonderes Souvenir aus dem NaturZoo. – Und dies alles für Groß und Klein!
Das NaturZoo-Malbuch ist für 4,90 € im ZooShop und an der Zoo-Kasse erhältlich. Auf Wunsch wird es auch gegen Erstattung der Unkosten gegen Vorkasse zugesandt.


11.1.2017

Geschenke für den Artenschutz – NaturZoo-Besucher helfen den Lemuren

Es geht weniger um Geschenke als um ein Selbstverständnis wenn der NaturZoo Rheine jetzt Geldsummen an Artenschutzprojekte im Freiland verteilt. Dazu gibt es im Zoo ein – vergleichsweise kleines – Budget von 5.000 Euro, das in diesem Jahr um Spenden der Zoobesucher bzw. Erlösen von Aktionen erhöht werden konnte.

Seit vielen Jahren erhält „21st Century Tiger“ eine Summe, um Wildhüter auf Sumatra zu schulen und mit Hilfsmitteln zur Überwachung der Reservate vor Wilderern auszustatten. Nach wie vor wird Tigern nachgestellt, um aus ihren Körperteilen im Glaube an deren medizinische Wirkung Kapital zu schlagen.

Die aus dem Affenwald so populären Berberaffen sind in ihrer nordafrikanischen Heimat ernsthaft im Fortbestand bedroht. Die Gründe dafür sind Lebensraumverlust und auch Bejagung und Fang. Junge Berberaffen werden auf Märkten als Haustiere angeboten oder müssen für Fotos mit Touristen herhalten.
„Barbary Macaque Awareness and Conservation“ leistet erfolgreich Aufklärungsarbeit und betreut die Wiederauswilderung beschlagnahmter Berberaffen.

Über den neuen Lemuren-Wald war es möglich geworden, die Unterstützung von Schutzprojekten für madagassische Halbaffen auszubauen. Der Erlös aus dem Angebot „Expedition Lemuren-Wald“, bei dem kleine Besuchergruppen zu den Kattas und Makis geführt werden und dabei umfassende Informationen zu deren Verhalten und ihrer Haltung im Zoo erhalten, sowie zweckbestimmte Spenden von Aktionstagen summierten sich auf über 1.300 Euro. Davon werden u.a. Umsiedlungen von Lemuren in Schutzgebiete, Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche, Ausstattung und Löhne für Wildhüter und die Vorbereitung für ein Wiederansiedlungsprojekt für Rote Varis finanziert.

Erstmals erhält auch eine Tierart Unterstützung, die nicht im NaturZoo vertreten ist: Die nachtaktiven Plumploris, eine Halbaffenart auf Java, sind unter anderem durch den illegalen Handel hochbedroht. Sehr engagiert und erfolgreich arbeitet „Little Fireface Project“ für diese wenig bekannten Primaten, und natürlich profitieren auch andere Arten – und Menschen! – von diesen und all den anderen Aktivitäten zum Schutz der Tiere und der Naturräume.

Zoodirektor Achim Johann kennt die Verantwortlichen der verschiedenen Projekte auch persönlich und weiß um ihre Verlässlichkeit. „Ich kann versichern, dass das Geld und somit auch die Spenden der Besucher dem Artenschutz direkt zu Gute kommen“ stellt er verantwortungsbewusst fest.

Pressemitteilung am 1.12.2016

Plumplori

Unsere Artenschutzprojekte...

...finden Sie hier.

Lemuren-Wald eröffnet

Am 30. April 2016 wurde der "Lemuren-Wald", das neue Zuhause für Kattas, Varis und andere seltene Halbaffen aus Madagaskar, eröffnet. Erleben Sie die Tiere in einer naturnahen Landschaft von verschiedenen Beobachtungspunkten aus.Das 2.000 m² große Gelände ist von Ende April bis Ende September an Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr auch für Besucher begehbar.

Sie können an Führungen durch den Lemuren-Wald teilnehmen, die zu bestimmten Terminen angeboten werden. Informationen hierzu finden Sie hier.