Geboren und geschlüpft

März 2018
1 Trampeltier
3 Mähnenschafe

April 2018
8 Zwergziegen
3 Sitatunga-Antilopen
3 Dscheladas
3 Kuba-Baumratten
4 Humboldt-Pinguine
4 Bennett-Kängurus

Mai 2018
3 Textor-Weber
15 Säbelschnäbler
1 Kronenmaki
30 Präriehunde
1 Sitatunga-Antilope
5 Kampfläufer
2 Rote Sichler
1 Dschelada
4 Goldschakale

Juni 2018
2 Rosa Löffler
10 Kampfläufer
3 Chile-Krickenten

 

 

 

 

Neu eingetroffen

2017
1 Klaas Vogelspinne (privat)
1 Bali-Star (Zoo Köln)
4 Zwergotter (Zoo Karlsruhe, Biotropica Rouen)
2 Uhus (Zoo Magdeburg)
1 Schwarzstorch (Vogelpark Marlow)
2 Schneeeulen (Opel-Zoo Kronberg)
1 Liszt-Äffchen (Zoo Besancon)

2018
1 Sitatunga-Antilope (Zoo Berlin)
1 Sumatra-Tiger (Zoo Belfast)

Nach „Europa-Reise“: Tiger angekommen

Die Aufmerksamkeit der Besucher im NaturZoo Rheine am 16. August war groß, als ein Tiertransportfahrzeug am Tiger-Gehege vorfuhr. Mit Hilfe des Radladers und einem halben Dutzend zupackender Tierpflegerinnen und Tierpfleger wurde eine große und besonders stabile Kiste ausgeladen. Ihr Inhalt: Ein Tiger!
Das Zuchtprogramm (EEP) für Sumatra-Tiger hat für den NaturZoo eine Zuchtempfehlung ausgesprochen. Nach 6 katerlosen Jahren soll zumindest eine der beiden Tigerkatzen des Zoos für Nachwuchs sorgen – was aber so ganz ohne einen männlichen Tiger nicht funktioniert. Als genetisch passend wurde ein Kater im Zoo Belfast angesehen und somit für einen Umzug zum NaturZoo Rheine vorgeschlagen.

Nach längeren Vorbereitungen, die insbesondere die Ausstellung der behördlichen Genehmigungen für den Transport einer hochbedrohten Tierart betrafen, trat der zehnjährige „Kabus“ am Dienstagnachmittag im nordirischen Zoo die von einem auf Tiertransporte spezialisierten Unternehmen organisierte und durchgeführte Reise nach Rheine an. Die führte durch Schottland und England, berührte Frankreich und verlief weiter durch Belgien und die Niederlande, bis zur - früher als geplanten - Ankunft in Rheine.
Das Ausladen und Entlassen des Tigers aus der Transportkiste in einen Innenraum erfolgte ruhig und problemlos.

Und ruhig soll nun auch die Eingewöhnung erfolgen. In den ersten Tagen wird sich der Tiger-Kater an die neue Umgebung, die Tierpfleger und die Arbeitsroutine gewöhnen. Dann wird er das Außengehege kennenlernen, und durch das Gitter werden Kontakte zur zukünftigen Partnerin aufgenommen. Das Verhalten der Tiere wird den Zeitplan für diesen Prozess bestimmen. Die zweite Tiger-Katze - wie ihre Schwester übrigens geboren im Zoo Lissabon in Portugal - wird in nächster Zeit Rheine verlassen : Über Holland, Belgien und Frankreich wird sie zu einem Kater in einen englischen Zoo reisen.


Pressemitteilung vom 17. August 2018

Ausstellung "Wege zur Vielfalt"

Bis Ende August zeigen wir in den Räumen der Zooschule die Ausstellung „Wege zur Vielfalt“.
Im Mittelpunkt stehen die Lebensräume auf Sand. Wichtige Bestandteile: Blütenreiche Wegesäume und Uferstreifen, die Lebensräume verbinden und so die Ausbreitung von Pflanzen und Tieren fördern . Und jeder (mit etwas Garten) kann einen kleinen Beitrag zur Artenvielfalt um uns herum leisten, wie man in der Ausstellung erfährt. Täglich geöffnet während der Zooöffnungszeiten.
http://www.wege-zur-vielfalt.de/

Prinz oder Prinzessin? – Kronenmaki geboren!

Am 7. Mai wurde im Lemuren-Wald ein Kronenmaki geboren.
Eine Woche lang wurden Mutter und ihr Kind separat gehalten um notwendige Ruhe zu gewährleisten. Danach gelang die Familienzusammenführung mit dem Vater und kurz darauf auch mit den Kattas und Rotbauchmakis in der Lemuren-WG. Seither hat man die Gelegenheit, das Junge zu sehen – wenn man es denn entdeckt.
Junge Kronenmakis wiegen bei der Geburt etwa 60 Gramm und klammern sich am Bauch der Mutterhängend in deren Fell fest. So sind sie tatsächlich nicht so einfach zu sehen, zumal ihr dünnes Fell gleich dem der Mutter gefärbt ist.
Es wird auch noch rund drei weitere Wochen dauern, bis der junge Maki sich von der Mutter löst und kletternd und laufend die Welt erkundet.

Kronenmakis werden auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten in der zweithöchsten Kategorie geführt. In ihrer ursprünglichen Heimat Madagaskar sind sie durch Lebensraumzerstörung und auch direkte Bejagung hochgradig gefährdet.
In Europäischen Zoologischen Gärten – davon in Deutschland in nur 5 Zoos - werden rund 80 Kronenmakis gehalten und im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gemanagt.
Dieses führte auch die Elterntiere in Rheine aus der Nachzucht zweier französischer Zoos zusammen. Sie erhielten – entsprechend ihres auf der Kopfzeichnung beruhenden Artnamens - die Namen „King“ und „Queen“. Ob ihr Nachwuchs ein Prinz oder eine Prinzessin ist, steht derweil noch nicht fest!

28.5.2019

Aufgetaucht aus dem Untergrund – Nachwuchs bei den Präriehunden

Alle Jahre wieder – wartet man im NaturZoo Rheine auf das Auftauchen der jungen Präriehunde. In diesem Jahr erschienen die ersten am 16. Mai an der Erdoberfläche. Bis dahin wuchsen sie – bis zu nun immerhin etwas mehr als Mäusegröße – in den Erdbauten heran.
Zwei bis acht Junge kann ein Weibchen in einer Kammer in etwa zwei Meter zur Welt bringen. Erst weitgehend hilflos entwickeln sich die mit den Hörnchen verwandten Nagetiere dann binnen drei Wochen soweit, dass sie herauf klettern ans Tageslicht.
Da treffen sie dann auf Gleichaltrige: Die Geburten sind bei Präriehunden saisonal festgelegt und dabei offensichtlich auch noch stark synchronisiert. Mit ihnen bilden sie Gruppen, die spielen, toben und raufen: Die „Gangs aus dem Untergrund“!
Der Kindergarten der Präriehunde zählt derzeit 14 Junge. Ungefähr… Die Zoobesucher dürfen gerne mithelfen beim Zählen. Maßgebend ist die höchste Zahl der gleichzeitig zu sehenden Jungtiere.


28.5.2018

Das erste Jungtier in diesem Jahr ist das größte

Meteorologisch war der Frühling da, tatsächlich war es noch eiskalt, als am 3. März ein Kamel-Fohlen als erstes Jungtier des Jahres geboren wurde. Und ein größeres Jungtier kann man im Laufe des Jahres auch kaum erwarten: die Trampeltiere sind die größten Bewohner des NaturZoos, und entsprechend stattlich ist auch ihr Nachwuchs.

Die große kleine Stute löste offensichtlich bei Mutter „Marilyn“ auch allergrößte Muttergefühle aus. Marilyn musste öfter überredet werden, ihren Mutterpflichten nachzukommen, aber nicht dieses Mal: Von Anfang an kümmert sie sich vorbildlich um ihren Nachwuchs, der nach den ersten Tagen im Stall nun auch Bekanntschaft mit Vater Rashid und Tante Shana gemacht hat.

Die Tierpfleger haben dem Fohlen den Namen „Nara“ gegeben, und wenn alles weiterhin so gut läuft, wie der Start ins Leben begonnen hat, wird man diesen Namen noch lange im NaturZoo kennen: Mit Nara soll eine neue Generation im Kamel-Gehege begründet werden, denn ihre Eltern zählen nicht mehr zu den Jüngsten. Bis dahin vergeht aber noch etwas Zeit, denn die Jugend der Trampeltiere dauert mindestens zwei Jahre an – bis auch die Kleine richtig groß ist.

6.3.2018

Viel Spiel-Spaß garantiert!

Aufgeräumt, erweitert, verschönert: Auf dem großen Spielplatz hat sich viel getan! Eine neue Spiellandschaft wurde aufgebaut, es gibt komfortablere Ruhe- und Aufenthaltsbereiche für die Erwachsenen, und in einem neuen Picknick-Haus findet auch eine große Personengruppe Platz.

März 2017

Geschenke für den Artenschutz – NaturZoo-Besucher helfen den Lemuren

Es geht weniger um Geschenke als um ein Selbstverständnis wenn der NaturZoo Rheine jetzt Geldsummen an Artenschutzprojekte im Freiland verteilt. Dazu gibt es im Zoo ein – vergleichsweise kleines – Budget von 5.000 Euro, das in diesem Jahr um Spenden der Zoobesucher bzw. Erlösen von Aktionen erhöht werden konnte.

Seit vielen Jahren erhält „21st Century Tiger“ eine Summe, um Wildhüter auf Sumatra zu schulen und mit Hilfsmitteln zur Überwachung der Reservate vor Wilderern auszustatten. Nach wie vor wird Tigern nachgestellt, um aus ihren Körperteilen im Glaube an deren medizinische Wirkung Kapital zu schlagen.

Die aus dem Affenwald so populären Berberaffen sind in ihrer nordafrikanischen Heimat ernsthaft im Fortbestand bedroht. Die Gründe dafür sind Lebensraumverlust und auch Bejagung und Fang. Junge Berberaffen werden auf Märkten als Haustiere angeboten oder müssen für Fotos mit Touristen herhalten.
„Barbary Macaque Awareness and Conservation“ leistet erfolgreich Aufklärungsarbeit und betreut die Wiederauswilderung beschlagnahmter Berberaffen.

Über den neuen Lemuren-Wald war es möglich geworden, die Unterstützung von Schutzprojekten für madagassische Halbaffen auszubauen. Der Erlös aus dem Angebot „Expedition Lemuren-Wald“, bei dem kleine Besuchergruppen zu den Kattas und Makis geführt werden und dabei umfassende Informationen zu deren Verhalten und ihrer Haltung im Zoo erhalten, sowie zweckbestimmte Spenden von Aktionstagen summierten sich auf über 1.300 Euro. Davon werden u.a. Umsiedlungen von Lemuren in Schutzgebiete, Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche, Ausstattung und Löhne für Wildhüter und die Vorbereitung für ein Wiederansiedlungsprojekt für Rote Varis finanziert.

Erstmals erhält auch eine Tierart Unterstützung, die nicht im NaturZoo vertreten ist: Die nachtaktiven Plumploris, eine Halbaffenart auf Java, sind unter anderem durch den illegalen Handel hochbedroht. Sehr engagiert und erfolgreich arbeitet „Little Fireface Project“ für diese wenig bekannten Primaten, und natürlich profitieren auch andere Arten – und Menschen! – von diesen und all den anderen Aktivitäten zum Schutz der Tiere und der Naturräume.

Zoodirektor Achim Johann kennt die Verantwortlichen der verschiedenen Projekte auch persönlich und weiß um ihre Verlässlichkeit. „Ich kann versichern, dass das Geld und somit auch die Spenden der Besucher dem Artenschutz direkt zu Gute kommen“ stellt er verantwortungsbewusst fest.

Pressemitteilung am 1.12.2016

Plumplori

Unsere Artenschutzprojekte...

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