Geboren und geschlüpft

Januar 2019
1 Dschelada
20 Zwergziegen
3 Sumatra-Tiger

Februar 2019
1 Dschelada

 

 

 

 

Neu eingetroffen

2018
1 Sitatunga-Antilope (Zoo Berlin)
1 Sumatra-Tiger (Zoo Belfast)
1 Trampeltier (Zoo Ostrava)
1 Steppenzebra (Tierpark Berlin)
1 Bali-Star (Zoo Köln)

Mit etwas Glück...

...kann man die jungen Tiger jetzt auch "ganz live" sehen. Seit etwa einer Woche verlassen sie regelmäßig die Wurfbox und erkunden die anderen Innenräume im Tiger-Haus.

16.2.2019

Tiger-Nachwuchs Live

Im Tiger-Haus ist jetzt ein Monitor installiert, auf dem man „Live aus der Wurfbox“ die Tiger-Mutter mit ihren drei am 8. Januar geborenen Jungen beobachten kann.
Aus technischen Gründen ist es leider nicht möglich, eine Web-Cam anzuschließen.

Dreifacher Tiger-Nachwuchs! (22.1.2019)

Das wird viele Zoo-Freunde und auch das Zuchtprogramm (EEP) freuen: Bei den Sumatra-Tigern hat sich Nachwuchs eingestellt, und das gleich dreifach.
Am Dienstag, dem 8. Januar, fand die Geburt statt. Mutter „Naga“ hatte sich dazu in ein eigens für die Niederkunft vorbereitetes, abgedunkeltes Abteil im Tiger-Haus zurückgezogen. Dort versorgt sie seither ihre Jungen vorbildlich, und die entwickeln sich sehr gut, wie aus den Aufnahmen einer Beobachtungskamera erkenntlich ist.

Bisher hatten die Tierpfleger noch keinen direkten Zugang zu den Jungtieren, da mögliche Störungen ganz bewusst vermieden werden. So ist auch das Geschlecht der Kleinen noch unbekannt. Dies wird erst bei der ersten Impfung in wenigen Wochen festgestellt werden können.

Diese jungen Tiger sind nicht nur eine Freude für das Zoo-Team und bald auch für die Zoo-Besucher, wenn die Kleinen etwa Mitte Februar erstmals die Wurfbox verlassen, sondern auch für das Europäische Zuchtprogramm für diese Art. Sie sind „Wunschkinder“, die zur Stützung des Zoo-Bestandes wichtig sind.

Erst im August vergangenen Jahres kam der Kater „Kabus“ aus dem Zoo Belfast nach Rheine mit der Bestimmung, dass er mit einer der beiden bis dahin „männerlos“ gehaltenen Tiger-Schwestern Naga und Aguja „eine Familie gründen“ sollte. Die TierpflegerInnen wirkten als Ehe-Stifter indem sie sich für Naga als passende Partnerin für Kabus entschieden, woraufhin Aguja gleichfalls mit Fortpflanzungs-Auftrag in den Howletts Zoo Park nach England reiste.
Sehr kurz nach dem ersten Zusammentreffen kam es Ende September dann zu Paarungen zwischen Kabus und Naga, die zu dem „freudigen Ereignis“ führten.

Tatsächlich ist dieser Zuchterfolg nicht selbstverständlich. Naga ist als Handaufzucht im Zoo Lissabon groß geworden und lebte seither – und seit März 2012 im NaturZoo – nur mit ihrer Schwester zusammen. Mit mittlerweile fast 10 Jahren ist sie zudem auch nicht mehr die Jüngste, vor allem in Hinblick darauf, dass es sich bei diesem Wurf um ihren ersten überhaupt handelt.
Kabus hingegen war schon mit einer Tigerin im Zoo Belfast zuchterprobt.

Natürlich sind die Neugeborenen noch nicht „über den Berg“; während der weiteren Entwicklung wird es sicherlich noch kritische Phasen geben. Im NaturZoo ist man aber zuversichtlich und verlässt sich auf das weitere vorbildliche Mutter-Verhalten von Naga, die dazu auch alle Ruhe und – indirekte – Unterstützung erhält.

22.1.2019

Todesstille im Wald

„Silent Forest“ ist eine Kampagne des europäischen Zooverbandes EAZA, die über den dramatischen Rückgang der Singvögel in Südostasien informiert und entsprechende Schutzbemühungen aufzeigt.

Es ist vor allem der traditionelle Vogelhandel in Asien, der z.B. Beos, Jagdelstern und verschiedene Bülbüls an den Rand der Ausrottung gebracht hat. Vom Bali-Star leben im Freiland nur noch Tiere, die aus Volieren-Nachzucht wieder ausgewildert wurden.

Eine neue Ausstellung im Vogelhaus informiert über das „Verstummen der Vögel in den Wäldern“ und Zuchtprogramme und andere Schutzprojekte, die dazu beitragen sollen, dass zukünftig der Vogelgesang weiter bzw. wieder zu hören ist.
Informationen gibt es auch auf der Website von „Silent Forest“.

Im Aufwind – Waldrappen aus dem NaturZoo fliegen frei

Sechs Waldrapp-Ibisse haben den NaturZoo Rheine Richtung Süden verlassen: Die sehr seltenen Vögel sollen im Süden Spaniens im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojektes bald frei fliegen.

Die gut hühnergroßen, schwarzen Waldrappe sind gekennzeichnet durch Glatze und Federschopf am Hinterkopf, was auch zu ihrem zweiten Namen Schopfibis führt. Sie gehören zu den seltensten Vogel- und sogar Tierarten der Erde. Einst waren sie in Europa häufig, aber in Mitteleuropa waren die Bestände durch intensive Bejagung im 17. Jahrhundert erloschen. Eine letzte, potentiell überlebensfähige Population, die dank intensiver Schutzbemühungen in den letzten Jahren auf mehrere hundert Tiere angewachsen ist, existiert in Marokko.

In Zoologischen Gärten werden etwa 2.000 Waldrappen gehalten. Diese stellen also eine unermesslich wertvolle „Sicherungs-Population“ dar, für den Fall, dass sich der Freilandbestand nicht mehr auf einer tragfähige Größe halten kann. Aus den Zoos stünden dann Tiere zur Bestandsaufstockung und zur Wiederansiedlung zur Verfügung.
Um Erfahrungen für diesbezüglich erfolgreiche Methoden zu erlangen, gibt es in Österreich und in Andalusien Projekte, wo Waldrappen in geeigneten Lebensräumen angesiedelt werden. Die Tiere dazu stammen aus Zoo-Nachzuchten, wie die aus Rheine.

Im NaturZoo werden seit Mitte der siebziger Jahre Waldrappen gehalten und alljährlich sehr erfolgreich nachgezogen. Hier sind über die Jahre hunderte dieser Ibisse aufgewachsen, und sie haben wesentlich zum Aufbau weiterer Zuchtgruppen in europäischen und nordamerikanischen Zoos beigetragen.
Von den dreizehn im vergangenen Jahr aufgezogenen Jungen wurden nun 6 dem Ansiedlungsprojekt „Proyecto Eremita“ zur Verfügung gestellt. Sie sollen sich nach Quarantäne und Vorbereitung den bereits frei fliegenden Artgenossen anschließen und dann über Südspanien segeln.

Die Waldrappen sind also im Aufwind – auch dank der Arbeit der Zoologischen Gärten, die nicht nur die Tiere züchten, sondern auch die Schutzmaßnahmen finanziell unterstützen.

30.1.2019

Ist denn schon Ostern? - Winterkinder im Streichelzoo.

Da hat die Familienplanung wohl nicht ganz funktioniert: Im Streichelzoo hat sich Nachwuchs bei den Zwergziegen eingestellt. Und dies gleich zwanzigfach!

Eigentlich sollten die Zicklein im Frühjahr zur Welt kommen, aber der „Bio-Rhythmus“ der Ziegen ist wohl etwas durcheinander gekommen. Und so herrscht in Anbetracht der Jungtierschar etwas geradezu „vor-österliche“ Stimmung.
Für die Jungtiere ist es kein Problem, dass sie nun in der - mal mehr, mal weniger - kalten Jahreszeit geboren wurden. Sie verbringen die ersten Lebenstage ohnehin im Stall in dick mit Stroh ausgelegten Boxen. Hier können sie natürlich von den Zoobesuchern beobachtet werden, auch von Schulklassen im Rahmen des Zooschulunterrichts.
Gerade für letztere ist der alljährliche Ziegennachwuchs wichtig, denn an kaum einem anderen Huftier kann man so gut darstellen, was es bedeutet, ein „Nestflüchter“ zu sein: Schon Minuten nach der Geburt stehen die Zicklein nämlich sicher auf den Beinen, und es braucht nur ein paar weiterer Minuten mehr, bis sie spielerisch umherhüpfen.
Bemerkenswert sind auch die „Kindergärten“, zu denen sich die Jungen selbst zusammenfinden. Spielen – und kuscheln in Gemeinschaft: So kommt man gut durch den Winter!

17.1.2019

Wieviele sind aufgetaucht? - Besucherrekord!

Jetzt steht es fest: Das Jahr 2018 bescherte dem NaturZoo  das beste Besucherergebnis in seiner 81-jährigen Geschichte.
300.534 Besucher wurden registriert – „in echt“, also über Eintrittszahlung und Erfassung der Besuche von Inhabern von Jahreskarten. Damit wurde auch erstmals die Marke 300.000 geknackt.

Das bis dahin beste Besuchsjahr war 2004, als im Rahmen der Regionale die Seehund- und Pinguin-Anlagen sowie der große Spielplatz eröffnet wurden. Damals kamen 299.000 Besucher, und im Jahr 2017 waren 292.000 – das bis dahin zweitbeste Jahr in der Geschichte.

Eigentlich sprach der heiße Sommer gegen ansteigende Besucherzahlen: Hitze in den Ferien und verregnete Sonn- und Feiertage drum herum lassen allgemein eher weniger den Wunsch nach einem Zoobesuch aufkommen. Auch konnte nicht mit einer neuen baulichen Attraktion aufgewartet werden: Die Vorbereitungen für das Projekt „Hier spielt die Maus“, eine Spiel- und Erlebniswelt „unter Dach“ für Kinder, liefen erst an und sind nun in vollem Gange.
Publikumslieblinge waren die jungen Zwergotter, und besondere Aufmerksamkeit erhielt der Tiger-Kater „Kabus“, der aus dem Zoo Belfast eintraf. Sie haben sicher manchen Tier- und Zoofreund zum Kommen motiviert.
„Auf jeden Fall basiert die Besucherzahl auf unserer Kernkompetenz: Wir sind ein Zoologischer Garten, der seine Aufgaben Bildung, Artenschutz und Erholungsort wahr nimmt, und das offensichtlich mit einem Konzept, das die Besucher anspricht und überzeugt“ stellt Zoodirektor Achim Johann fest.

Und offensichtlich spielen auch die anerkannt günstigen Eintrittspreise eine Rolle beim Besucherzuspruch. Die Rekordmarke ist für das Team des NaturZoos zum einen Bestätigung für die geleistete Arbeit, aber mehr noch Motivation, diese durch die weitere Entwicklung in Zukunft zu bestätigen.

8.1.2019

Der lange Weg nach New York – Dscheladas auf Reisen

Erleichterung im NaturZoo, als am 25. Oktober frühmorgens die Nachricht aus dem Bronx Zoo, New York, eintraf, dass die vier Dscheladas aus Rheine gut angekommen sind und ihr erstes Quartier in der Quarantäne-Station des Zoos bezogen haben.
Über ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für diesen Tiertransport, der im Rahmen des Zuchtprogramms für die Blutbrustpaviane erfolgte. Mit den jüngeren, in Rheine geborenen Tieren – zwei Weibchen und zwei Männchen –, soll die Zuchtgruppe des Bronx Zoos „zukunftssicher“ aufgestockt werden.

Damit kam man auch Entwicklungen zuvor, dass solche Tiertransporte aufgrund von den restriktiven Bedingungen und Auflagen für Importe in die U.S.A. vielleicht in Zukunft gar nicht mehr zu stemmen sind. „Der mit Erfüllung der Formalitäten und der Untersuchungen der Tiere verbundene Aufwand brachte uns an den Rand des für uns Machbaren.“ fasste Zoodirektor Achim Johann die damit verbundene Arbeitsbelastung zusammen.
Alleine drei „Gesundheitschecks“ durch die Tierärzte inklusive Tests auf Tuberkulose, Hepatitis und Herpes mussten sich die vier Affen unterziehen. Die protokollierten Ergebnisse dieser Untersuchungen waren dann nur ein Teil der ganzen Mappe an Bescheinigungen und Dokumente, die die vier großen Transportkisten mit der lebenden Fracht begleiteten.
Diese Transportkisten waren übrigens aus den U.S.A. extra zu diesem Zweck geschickt worden, nachdem sie dort von der Einfuhrbehörde als „passend“ genehmigt worden waren.

Am Dienstagabend bezogen die Dscheladas im NaturZoo ihre „Business Class Kabinen“, am sehr frühen Mittwochmorgen wurden Sie von einer auf Tiertransporte spezialisierten Spedition für die Fahrt zum Flughafen Frankfurt abgeholt. Am Nachmittag kam das Okay, dass die Freigabe von Zoll und Veterinäraufsicht erteilt war, und um 17.30 Uhr ging der Flug ab nach New York. Um 7.30 Uhr am Donnerstagmorgen dann die Nachricht, dass die vier in der Quarantänestation gut angekommen seien und sich nach der Reiseverpflegung mit Trockenfutter und Wasser sichtlich über frisches Gemüse freuten.

Tiertransporte „rund um die Welt“ sind aufwändige Unterfangen mit logistischen Herausforderungen und sehr viel „Papierkram“ bzw. Korrespondenz auf allen Kommunikationskanälen. Und sie sind teuer: Die Kosten für diesen Transport erreichten einen fünfstelligen Betrag, der vom Empfänger zu tragen ist. Sie sind aber für den Erhalt gesunder Tierpopulationen in Zoos unerlässlich: Der Austausch von Tieren erfolgt entsprechend den Empfehlungen von Zuchtprogrammen, die sich um selbsterhaltende Tierpopulationen in Zoos bemühen. Entsprechend wir der schönste Lohn für den Aufwand sein, wenn sich zu gegebener Zeit bei den Dscheladas aus Rheine in New York Nachwuchs einstellt.

Pressemitteilung vom 25.10.2018

Zebra-Trio wieder komplett

Es ist wohl das „Jahr der großen Tiertransporte“ im NaturZoo Rheine: Nach Kamel-Hengst aus Tschechien und Tiger-Kater aus Nordirland in den letzten Wochen traf am 17. Oktober ein Zebra ein.
Das hatte keinen ganz so langen Weg wie die anderen Neu-Rheinenser hinter sich: die zweijährige Stute stammt aus dem Tierpark Berlin.

Damit ist wieder ein junges Trio der Steppenzebras komplett – zumindest bahnt es sich so an. Das Zusammenfügen einer Gruppe ist nicht ganz einfach, und sie muss schrittweise erfolgen, bis sich eine Rangordnung zwischen den Tieren gefestigt hat.
Die junge Zebra-Stute mit Namen „Tesla“ hat die ersten Tage in ihrer Stall-Box zugebracht. Hier hat sie – durch Gitter – Kontakt mit der Stute „Jule“ und dem Hengst „Frank“. In der nächsten Zeit wird sie aus einem Vorgehege heraus ihr neues Außen-Zuhause kennen lernen bevor sie dann mit ihren Artgenossen vergesellschaftet wird.

Oktober 2018

Gehen und (Zusammen)Kommen – Neues von den Tigern

Neue Entwicklungen gibt es von den Sumatra-Tigern zu vermelden: Am 25. September reiste die zweite Katze „Aguya“ ab in den Howletts Zoo Park bei Canterbury in England. Dort wird sie auf einen Kater aus dem Zoo London treffen, mit dem sie „nach Plan“ des Zuchtprogramms (EEP) für Tiger für Nachwuchs sorgen soll.

Auch für ihre Zwillingsschwester „Naga“ im NaturZoo wurde ein „Kinderwunsch“ ausgesprochen.
Dazu war am 16. August der Tiger-Kater „Kabus“ aus dem Zoo Belfast angekommen.
Nach schrittweiser Eingewöhnung kam es am 11. September erstmals zur direkten Begegnung zwischen “Kabus“ und „Naga“. Anfänglich blieb man zwar auf Distanz, aber bald konnte man von einem „ausgeglichenen Zusammensein“ sprechen, und in der letzten September-Woche kam es zu Paarungen.
Bleibt also zu hoffen, das aus der Zweisamkeit Familienglück wächst...

1. Oktober 2018

Nach „Europa-Reise“: Tiger angekommen

Die Aufmerksamkeit der Besucher im NaturZoo Rheine am 16. August war groß, als ein Tiertransportfahrzeug am Tiger-Gehege vorfuhr. Mit Hilfe des Radladers und einem halben Dutzend zupackender Tierpflegerinnen und Tierpfleger wurde eine große und besonders stabile Kiste ausgeladen. Ihr Inhalt: Ein Tiger!
Das Zuchtprogramm (EEP) für Sumatra-Tiger hat für den NaturZoo eine Zuchtempfehlung ausgesprochen. Nach 6 katerlosen Jahren soll zumindest eine der beiden Tigerkatzen des Zoos für Nachwuchs sorgen – was aber so ganz ohne einen männlichen Tiger nicht funktioniert. Als genetisch passend wurde ein Kater im Zoo Belfast angesehen und somit für einen Umzug zum NaturZoo Rheine vorgeschlagen.

Nach längeren Vorbereitungen, die insbesondere die Ausstellung der behördlichen Genehmigungen für den Transport einer hochbedrohten Tierart betrafen, trat der zehnjährige „Kabus“ am Dienstagnachmittag im nordirischen Zoo die von einem auf Tiertransporte spezialisierten Unternehmen organisierte und durchgeführte Reise nach Rheine an. Die führte durch Schottland und England, berührte Frankreich und verlief weiter durch Belgien und die Niederlande, bis zur - früher als geplanten - Ankunft in Rheine.
Das Ausladen und Entlassen des Tigers aus der Transportkiste in einen Innenraum erfolgte ruhig und problemlos.

Und ruhig soll nun auch die Eingewöhnung erfolgen. In den ersten Tagen wird sich der Tiger-Kater an die neue Umgebung, die Tierpfleger und die Arbeitsroutine gewöhnen. Dann wird er das Außengehege kennenlernen, und durch das Gitter werden Kontakte zur zukünftigen Partnerin aufgenommen. Das Verhalten der Tiere wird den Zeitplan für diesen Prozess bestimmen. Die zweite Tiger-Katze - wie ihre Schwester übrigens geboren im Zoo Lissabon in Portugal - wird in nächster Zeit Rheine verlassen : Über Holland, Belgien und Frankreich wird sie zu einem Kater in einen englischen Zoo reisen.


Pressemitteilung vom 17. August 2018

Ein großer Neuzugang: Trampeltier angekommen

Nach der Ankunft des Tiger-Katers kann der NaturZoo Rheine das Eintreffen eines weiteren „großen Tieres“ vermelden: Am 6. September traf aus dem Zoo Ostrava, Tschechische Republik, ein jugendlicher Kamel-Hengst ein.
Das Trampeltier mit Namen „Chico“ ist im April 2017 geboren und soll in die großen Fußstapfen von „Rashid“ treten, der Anfang Juni aufgrund einer Tumorerkrankung eingeschläfert werden musste.
Bei der Suche nach einem passenden Nachfolger für Rashid schien Chico aufgrund seines Alters ein geeigneter Kandidat zu sein: Nicht zu jung als dass die erwachsenen Rheiner Kamel-Stuten ihn als Knaben nicht ernst nehmen würden, aber auch noch nicht so alt, dass er mit den in diesem Jahr hier geborenen Stutfohlen zu ruppig umgehen würden.
Bis er sich als Zuchthengst beweisen kann, dürfte noch mindestens ein Jahr vergehen. Bis dahin muss der kleine Große noch ein ganz Großer werden.

September 2018